Kirche Eibenstock

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Das geistliche Wort:

 

Waren Sie schon mal in Jerusalem?
- auf der Dachterasse eines Hotels am Rande
der Altstadt? Haben Sie dort am Abend auf die Lichter der Tore, der Stadtmauer, der Kirchen und Moscheen gesehen? Ich sage Ihnen: Diesen Moment werden Sie nie mehr vergessen!
Da ist jeder Stein aufgeladen mit Geschichten,
den bekannten aus der Bibel und den weniger bekannten antiker Schriftsteller. Sie hat schon einen magischen Reiz, diese Stadt. Angeblich zieht es jeden, der das einmal
gesehen hat, wieder dorthin zurück. Ich spüre:
Da ist was Wahres dran!
Doch dann gibt es auch die anderen Bilder:
Eine Mauer, die fatal an das erinnert, was wir nun fast 30 Jahre hinter uns haben, bis an die Zähne bewaffnete Soldaten eigentlich überall im öffentlichen Leben, Steine werfende Palästinenser und schildbewährte Polizisten.
„Jerusalem - Stadt von Gold, von Erz und von Li
cht“ heißt es in der inoffiziellen Nationalhymne Israels. Jerusalem - Stadt des Friedens, verspricht der Name selbst. Doch wohl um keine Stadt in der Welt gab es derartigen Streit, derartige Feindschaft durch die Jahrhunderte.
Leider sind auch Christen nicht unbeteiligt daran.
Nicht nur, dass die Einen unkritisch alles für Recht erklären, was der Staat Israel tut und die Anderen - ebenso unkritisch - die Palästinenser im Recht sehen. Auch die unterschiedlichen christlichen Konfessionen sind alles andere als ein leuchtendes Beispiel des Friedens.
Um die Grabeskirche, den Ort, wo
einer alten Überlieferung nach das leere (!!!) Grab Jesu gewesen seinsoll, streiten sich gleich 6 christliche Konfessionen. Den Schlüssel für diese Kirche verwaltet deshalb seit eh und je eine moslemische Familie. Dringende Baumaßnahmen kommen nicht zustande, weil jede Konfession den anderen die Ehre neidet, dort
etwas restaurieren zu dürfen. Ein wahrhaft überzeugender
Beweis christlicher Nächstenliebe!
Davon wusste Johannes noch nicht, als er sein
Hoffnungsbuch, die Offenbarung, schrieb.
Aber er hat erlebt, wie die Stadt von Römern
zerstört und von „Heiden“ zertreten wurde. Er hat erlebt, wie die Anhänger Jesu leiden mussten und sich viele durch Halbherzigkeit diesen Schwierigkeiten entzogen. Er leidet darunter, dass der Friedefürst Jesus Christus immer noch nicht wiedergekommen ist, um das Reich Gottes in dieser Welt aufzurichten.
Doch da glänzt in ihm die Hoffnung auf. Nicht
darauf, dass Gott die Schäden und Unzulänglichkeiten seiner Stadt repariert. Nein - keine Flickschusterei! Gott macht es neu! Und - so schreibt er ein paar Verse weiter - Gott kommt
höchtselbst in diese Stadt, ganz nahe zu den
Menschen. Das beseitigt dann auch noch den letzten Makel.
Noch ist es nicht soweit! Aber, wenn Sie sich
abends auf die Dachterasse eines Hotels am Rande der Jerusalemer Altstadt stellen und diese alte Verheißung lesen, dann können Sie es sich gut vorstellen, wie es einmal sein wird,
wenn Gott zu den Menschen kommt,
verspricht Ihnen
Ihr Pfarrer Moosdorf.

 



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31.10.2018
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